Mai 28 2017

GFL schließt Fernsehrechtevereinbarung mit ZDF ab

Die German Football League (GFL) hat mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) eine Fernsehrechtevereinbarung abgeschlossen. Diese gilt zunächst für die Saison 2017.

Eine enstprechende Vereinbarung konnte AFVD Präsident Robert Huber mit der Sportrechteagentur des ZDFs, SportA erzielen.

Damit besteht für die GFL die Hoffnung, daß das ZDF auch redaktionelle Formate erstellt, die zur weiteren Popularisierung von American Football in Deutschland beitragen.

Hintergrund:
Der American Football Verband Deutschland (AFVD) und die German Football League (GFL) sind nicht Vertragspartner des TV-33er Vertrages, in dem SportA für ARD, ZDF und die Dritten Programme mit 33 olympischen- und nicht-olympischen Spitzensportverbänden im Deutschen Olympischen Sportbund (DSOB) einen Fernsehrechtevertrag abgeschlossen haben. Der TV-33er Vertrag bestand zum Zeitpunkt der Aufnahme des AFVD in den Deutschen Sportbund (DSB), der Vorgängerorganisation des DOSB, bereits und wurde auf den AFVD als Neumitglied nicht ausgeweitet.

AFVD und GFL waren schon frühzeitig auf eine Eigenvermarktung der Fernsehrechte angewiesen. Vor allem das Deutsche Endspiel German Bowl konnte erfolgreich auf renommierten Fernsehendern zur Ausstrahlung gelangen. So seit 2011 auf Eurosport, davor für drei Jahre auf Sport1/ DSF.

Großveranstaltungen, wie die Europameisterschaft 2010 oder der German Japan Bowl werden ebenfalls auf Eurosport verbreitet.

GFL Liga-Spiele wurden verschiedentlich als Highlight-Formate von Dritten Programmen ausgestrahlt.

Für eine größere Sendepräsenz setzt die GFL schon seit längerem verstärkt auf das Internet. Unter der Eigenmarke GFL-TV erscheint während der GFL Saison ein Highlight-Magazin mit Berichten über alle GFL Spiele. Zusätzlich werden Livestreams einzelner Ligaspiele produziert.

Quelle: AFVD